Rousseau - Progressiv-Rockband

Rousseau

Progressive Rock aus dem Ruhrgebiet • seit 1977

Rousseau wurde 1977 im Ruhrgebiet gegründet und entwickelte über Jahrzehnte eine eigenständige musikalische Handschrift – melodisch, atmosphärisch und geprägt von weit gespannten Arrangements zwischen Progressive Rock und symphonischen Klangwelten.

In wechselnden Besetzungen entstanden zahlreiche Kompositionen und mehrere Alben. Was über all die Jahre geblieben ist, ist der unverwechselbare Charakter der Musik von Rousseau.

Heute wird die Geschichte weitergeschrieben: Altes Material wird neu entdeckt, Songideen werden gesichtet – und neue Musik ist bereits in Planung.

Melodischer Progressive Rock mit eigener Handschrift

Rousseau steht für melodische, einfühlsame und zugleich dynamische Rockmusik. Ausgedehnte Instrumentalpassagen, atmosphärische Klangflächen und markante Melodien prägen den eigenen Charakter der Band.

Schon ein früher Pressetext beschrieb die Musik als „melodische, konzertante Rockmusik“ mit „dynamisch-explosiven Höhepunkten“ – eine Beschreibung, die den musikalischen Kern von Rousseau bis heute erstaunlich gut trifft.

Dabei steht nicht technische Virtuosität um ihrer selbst willen im Vordergrund. Entscheidend sind Melodie, Atmosphäre und das Zusammenspiel der Musiker – mal ruhig und verspielt, mal kraftvoll und intensiv.

Die Geschichte von Rousseau

Rousseau wurde 1977 in Marl gegründet. Zur frühen Besetzung gehörten Ali Pfeffer, Georg Huthmacher, Peter Stutz, Ulla Boos und Christoph Huster. In den folgenden Jahren veränderte sich die Besetzung; unter anderem kamen Rainer Hofmann und Jörg „Schwatti“ Schwarz zur Band.

Mit „Flower in Asphalt“ erschien 1979 das erste Album. Es folgten „Retreat“ (1983) und „Square the Circle“ (1986). Rousseau entwickelte dabei den melodisch-symphonischen Stil weiter, der die Musik der Band über die verschiedenen Besetzungen hinweg prägte.

Nach einer längeren Pause fand die Musik von Rousseau auch international neue Hörer, unter anderem in Japan und Brasilien. Die Band formierte sich erneut, und mit „At the Cinema“ entstand schließlich ein weiteres Kapitel der Rousseau-Geschichte – gemeinsam mit der Band produziert im Förderturm Tonstudio.

Von damals bis heute

Über die Jahrzehnte veränderten sich Besetzung und musikalische Möglichkeiten, die charakteristische Handschrift von Rousseau blieb jedoch erhalten. Musiker kamen hinzu, andere gingen – und einige begleiteten die Band über viele Jahre und verschiedene Schaffensphasen hinweg.

Fotos, Aufnahmen und Veröffentlichungen dokumentieren diesen Weg. Sie erzählen von einer Bandgeschichte, die nach fast fünf Jahrzehnten noch immer nicht abgeschlossen ist.

Rousseau – Musiker und Wegbegleiter

Rousseau bei einem Live-Auftritt auf der Bühne
Rousseau – historische Bandvorstellung mit den Musikern

Frühe Jahre
Ali Pfeffer · Drums
Georg Huthmacher · Bass
Peter Stutz · Gitarre
Ulla Boos · Keyboards
Christoph Huster · Flöte

Spätere Besetzungen
Rainer Hofmann · Keyboards
Jörg „Schwatti“ Schwarz · Gitarre
Dieter Beermann · Bass

Weitere Musiker und Gäste begleiteten Rousseau über die verschiedenen Schaffensphasen.

Rousseau – Bandfoto mit vier Musikern
 

Veröffentlichungen

Von den ersten Aufnahmen Ende der 1970er-Jahre bis zur späteren Wiederbelebung der Band dokumentieren die Rousseau-Alben unterschiedliche Phasen einer musikalischen Geschichte, deren charakteristische Handschrift über die Jahrzehnte erhalten blieb.

Flower in Asphalt · 1979

Das Debütalbum und der Beginn der Rousseau-Diskografie.

Retreat · 1983

Rousseau entwickelt den melodisch-symphonischen Stil konsequent weiter.

Square the Circle · 1986

Die charakteristische Rousseau-Handschrift in einer weiteren Schaffensphase.

At the Cinema

Ein neues Kapitel der Rousseau-Geschichte – gemeinsam mit der Band im Förderturm Tonstudio produziert.